Motivation Schweinehund

3 Motivations-Tipps für den Umgang mit deinem Schweinehund

Wer ist der Schweinehund und warum ist er dein Freund?

Meine 3 Motivations- Tipps für den Umgang mit deinem Schweinehund und der Veränderung von Gewohnheiten findest du am Ende des Artikels.

Das neue Jahr ist noch nicht mal zwei Wochen alt und schon höre ich in all meinen Gruppen „warum klappt das immer nur 2 Wochen“?
„Warum halte ich meine Ernährung immer 2 Wochen super durch und spätestens nach 4 falle ich in meine alten Muster zurück?“
Ja, warum ist das so? Warum klappen die meisten Vorsätze nicht für das neue Jahr? Dabei geht es gar nicht um das neue Jahr. Letztendlich geht es um jedes Mal, wenn du versuchst deine Gewohnheiten zu verändern.

Sei es im Bereich Ernährung, Sport, Achtsamkeit, weniger Alkohol/ Nikotin, Internet/ TV Konsum oder um den Bereich persönliche Bedürfnisse: sich nicht mehr provozieren zu lassen, mehr bei sich zu sein oder mehr nein zu sagen.

Wer ist dieser Schweinehund, warum kommt er immer wieder und wer ist er?

 

  • Die meisten sprechen negativ über ihn, selbst das Wort Schweinehund ist negativ behaftet. Wir können dazu auch sagen: unsere alten Strukturen, alte Muster oder der innere Kritiker. Wichtig ist, der Schweinehund ist Teil von uns. Es gibt keinerlei Grund, diesen zu bekämpfen, im Gegenteil. Wenn wir unseren Schweinehund bekämpfen, bekämpfen wir uns selbst.
  • Der Schweinehund, ich nenne ihn in meinen Trainings den Wachhund, ist nichts anderes als eine Schutzfunktion von uns (unserem Verstand, unserem Ego), welche uns hilft, in der Komfortzone zu bleiben. Denn früher (wenn wir mal ganz weit zurückgehen) war es unglaublich wichtig, immer alles „abzusichern“ und am besten daran auch nichts zu verändern. Heute wissen wir, dass Veränderung wichtig für uns ist, dass Bewegung Wachstum ist und, dass Pflanzen sterben, wenn sie nicht wachsen.
  • Das macht auch Angst, und in dem Moment kommt der Wachhund ins Spiel. Er beschränkt uns in unseren gewöhnten Gefilden. Er hält uns davon ab, zu viel zu verändern, bleibt im komfortablen Bereich. Und das macht er sehr erfolgreich, in vielen verschiedenen Verkleidungen, so dass wir es oftmals gar nicht merken.

Ist das nun schlecht? Nein, das IST einfach.

In vielen Fällen hat uns dieser Wachhund sehr gute Dienste geleistet. Er ist Teil dessen, was wir heute sind. Allerdings gibt es gewisse Handlungsweisen, die nicht mehr gut dazu passen, wenn wir eine Veränderung herbeiführen wollen. Wenn wir raus wollen aus unserer Komfortzone, etwas Neues erleben wollen und neue Gewohnheiten etablieren wollen. Genau dann ist es essentiell, dass wir nicht gegen ihn kämpfen, sondern ihn anerkennen. Dass wir verstehen, warum er jetzt reagiert, was er mir sagen möchte. Ich darf zu hören und dann bewusst entscheiden, trotzdem weiterzugehen.

 

Von deinem Schweinehund kannst du so viel lernen.

  • Du kannst lernen was dir beigebracht wurde von der Familie, von Lehrern oder anderen Menschen, du kannst sehen, was deine Großeltern damit zu tun haben und die Geschichte deiner Familie.
  • Du kannst Strukturen erkennen und Muster, manche sind ähnlich zu anderen Menschen, andere sind komplett individuell.
  • Du kannst lernen, was dein tiefes Bedürfnis ist. Ist es der Wunsch nach Bedeutung, nach Anerkennung, nach Sicherheit, nach Kontrolle? Was auch immer es ist, dein Wachhund kann dir den Weg zeigen.

Das Ziel ist es nicht diesen Schweinehund bekämpfen, das Ziel ist es, ihn zu deinem Freund zu machen, denn genau das ist er. Du darfst ihm zuhören, wenn er sich meldet. Dann darfst du bewusst entscheiden ob du das für wahr annimmst, was er sagt, oder ob du es als nicht relevante Geschichte der Vergangenheit entlarvst und danach handeln.

Denken machen fühlen

Wenn du dir aber gar nicht bewusst bist, dass es diesen Wachhund gibt, und warum er so handelt, dann wirst du immer wieder in dieselbe Falle rein tappen. Und die Falle und gleichzeitig Chance kann erklärt werden als „denken machen fühlen“.

  • Wenn ich davon ausgehe, dass ich nach einer gelungenen Diät von zwei Wochen, nach weiteren zwei Wochen wieder in alte Muster hineinfalle, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass genau dies passiert. Ich bestätige meine Gedanken, in dem ich genau so handele und dann genau das Ergebnis bekomme. Das wird zu einem dauerhaften Spiralverlauf nach unten, zu Frust, Angst und Schuldgefühlen.
  • Ich kann diese Spirale aber auch nach oben verwenden. Denken machen fühlen geht auch in positiv. Ich weiß es jetzt besser, denn ich habe gelernt, wie ich mich gesund ernähre und deswegen werde ich nicht in alte Muster fallen. Diese alten Muster sind Teile der Vergangenheit. Jetzt weiß ich, wie ich es anders machen kann und bin zuversichtlich, dass das auch klappt. Somit wirst du wieder alle Bestätigung suchen, um diesen Gedanken zu untermauern, du wirst anders handeln, und das Ergebnis wird positiv sein.

Wir möchten immer unsere eigenen Gedanken bestätigen. Denken machen fühlen. Wenn du dazu ein ausführliches Video sehen möchtest, kannst du sehr gerne hier auf diesen Link gehen. Denken machen fühlen. Einen spannenden Artikel zum Thema Heißhunger findest du hingegen hier.

 

Meine drei Tipps um den Schweinehund zu deinem besten Freund zu machen:

1) Erkenne an, dass dein Schweinehund nichts Böses ist. Du darfst ihm zu hören, um mehr über dich zu verstehen und dann bewusst zu entscheiden, was du wirklich möchtest.
2) Denken machen fühlen. Achte auf deine Gedanken. Es gibt keinen Grund, dass irgendetwas eintritt, nur weil es immer schon so war. Du darfst den Gedanken frei wählen, dass du es verändern kannst. Dann wird es auch passieren.
3) Hol dir Unterstützung! Sei Teil einer Gruppe, nimm dir jemanden an die Seite, von dem du weißt, dass derjenige gut motiviert, dir eventuell fehlende Informationen geben kann, und dass derjenige dir in den wichtigen Phasen zur Seite steht, falls du doch an dir zweifelst.

 

Woher weiß ich, dass das funktioniert? Weil ich es täglich in meinen Coachings erlebe. Meine Teilnehmerinnen bezeichnen mich als „hartnäckige Popo-Treterin mit dem Herz am rechten Fleck“. Und das stimmt – ich motiviere auf hartnäckige, direkte und sehr menschliche Art.

Mir liegt es am Herzen, dass du einen zeitnahen Zugang zu deiner Zuversicht und Selbstwirksamkeit bekommst #ichmachdasjetzt, und dass du dies langfristig in deinem Leben verändern kannst. In allen Lebensbereichen, in Einklang mit deinen Bedürfnissen. #ichbinich

Wenn ich also auch dir helfen kann, um endlich diese alten Strukturen zu durchbrechen, freue ich mich, wenn du dich für ein kostenloses Telefonat mit dir anmeldest.

Ein weiteres Video zum Thema Schweinehund und dran bleiben findest du unter hier: Video

Deine Simone

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1 Kommentar zu „3 Motivations-Tipps für den Umgang mit deinem Schweinehund“

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