Meine Tipps für den Umgang mit Social Media

Meine 3 Tipps zum Umgang mit Social Media

Social Media, Fluch oder Segen?

 

Wann begann deine Social Media Vernetzung?

Ich kann mich noch gut erinnern, bei mir begann alles nach einem Urlaub in Costa Rica, als ich 2007 mich bei Facebook angemeldet habe.

  • Der Hintergrund war die Vernetzung mit Freunden im Ausland durch das Studium.
  • Austausch mit Freunden auch in Deutschland über die Distanz hinweg.
  • Jahre später veränderte sich die Rollen von Social Media. Ich erlebte eine sehr schwierige Schwangerschaft, in der ich über sechs Monate alleine in einer klitzekleinen Wohnung liegenderweise verbracht habe. Ich vernetzte mich mit anderen Schwangeren, mit Müttern und immer mehr wurde Social Media auch eine Möglichkeit, mich aus meinem kleinen Kämmerlein mit anderen zu vernetzen. Das war in dieser Zeit ein ganz wichtiger Anker der Gemeinschaft für mich.

Wie war das bei dir, was waren deine Anfänger, was war der Grund warum du dich angemeldet hast?

Welche Rollen spielen überhaupt Social Media Kanäle?

  • In erster Linie sehe ich die Vernetzung zwischen Menschen. Das können Freunde im Ausland sein, Verwandte, aber eben auch Menschen mit ähnlichen Interessen. Immer mehr zeigt sich die Bedeutung der Facebook Gruppen, auf denen sich Menschen mit ähnlichen Interessen austauschen. Hier sind schon viele Freundschaften entstanden, die sich auch ins echte Leben gezogen haben.
  • Aus der rein privaten Nutzung ist schon lange, egal auf welcher Plattform, die Möglichkeit von beruflichen Vernetzungen gewachsen. Austausch, Kooperationen aber auch die Entstehung von ganzen Branchen, die durch die sozialen Medien erst möglich geworden sind. Eine sehr schnelle und wunderbare Entwicklung, die ich natürlich nicht missen wollen würde.

Dennoch hat die starke Nutzung von Social Media, egal ob privat oder beruflich einige Herausforderungen.

Herausforderungen:

  • Die Gefahr einer zu virtuellen Welt, und dabei die echte Welt zu vernachlässigen. Den Kontakt zu echten Menschen abzubrechen und immer mehr in die Isolation zu geraten aufgrund von falscher Gemeinschaften im Internet.
  • Die Suchtgefahr durch das ständige „ich darf nichts verpassen“
  • Die virtuelle Welt, die nicht der realen Welt entspricht, durch den Algorithmus der unterschiedlichen Plattformen. Dadurch wird uns eine Welt suggeriert (wenn wir auf bestimmte Sachen klicken), die nur virtuell so erscheint.
  • Die ständige Suche nach Anerkennung durch Likes und Kommentare und der permanente Vergleich mit scheinbar tollen Menschen kann das Selbstwertgefühl stark schädigen. Wer seine Anerkennung ausschließlich in diesem Außen sucht, verliert sich immer mehr.
  • Je mehr wir uns mit Dingen beschäftigen, desto mehr kommen sie zu uns in unser Leben. Das gilt im realen Leben aber noch viel mehr im Leben in den Sozialen Medien. Wir ziehen Dinge ins Leben, an die wir denken, auf die wir unseren Fokus lenken. Wenn wir den Fokus auf Posts über Depressionen legen, dann werden wir auch immer mehr diese Posts sehen und somit in eine Spirale nach unten geraten. Das geht natürlich auch anders herum.

Was können wir also tun?

Meine 3 Tipps zum Umgang mit sozialen Medien

In erster Linie dürfen wir uns ganz bewusst sein, was wir tun. Bewusstes erkennen, sowohl von den Risiken als auch von den Chancen sind die Basis für einen gesunden Umgang mit den sozialen Medien.

  1.  Sich immer wieder die Fragen stellen
    • Warum poste ich das? Was erwarte ich mir davon?
    • Warum schaue ich mir das an? Warum kommentiere ich das?
    • Warum bin ich in dieser Gruppe?
    • Tut mir das gut?
  2.  Das eigene Verhalten reflektieren:
    • Ist es nötig die Push Benachrichtigungen überall zu haben?
    • Was bringt mir dieser Post (auch im professionellen Umfeld)?
    • Bin das ich, oder ist das eine Rolle, die ich spiele? Warum spiele ich sie, was ist der wahre Grund?
    • Muss ich in diesen Gruppen wirklich sein?
    • Und immer wieder die Frage was tut mir gut, wer bin ich?
  3.  Im Zweifelsfall, das Handy lieber auch einmal zu Hause lassen und im echten Leben leben.

Meine persönlichen Learnings aus einer Woche ohne Social Media

Da es mich sowohl privat als auch beruflich trifft, war ich eine Woche abstinent, um zu schauen, was es mit mir  macht. Ich habe durch meine vielen Etappen im Ausland meine Freunde und Bekannte in der Welt verteilt und durch meinen Job bin ich sehr viel online, also quasi doppelt „vorbelastet“.

  • Ich muss gar nichts! Das bedeutet es wird nichts passieren, wenn ich mal ein paar Tage nicht online bin.
  • Weniger ist mehr! Mehr Fokus auf weniger Posts und auf die Qualität und den Mehrwert, den ich bieten kann.
  • Ich liebe es! Ich liebe Stories, ich liebe Posts und ich bin mir der Gefahr bewusst und werde deswegen immer genau hinschauen, warum ich manche Dinge tue.

Ich habe dazu auch ein Video gemacht, wenn dich das interessiert, würde ich mich freuen, wenn du es dir anschaust (ja, es ist in den sozialen Medien, auf Facebook), ich verlinke es dir hier. Und ich freue mich natürlich über Kommentare, ganz fern von der Anerkennung – oder doch nicht? Jedenfalls mit bewusster Freude!

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