schleifen

Die alten Schleifen- warum sich Muster immer wiederholen und in welchen 3 Bereichen du das ändern kannst

Alte Schleifen sind nichts anderes als Muster und Strukturen der Vergangenheit

 

Die alten Schleifen – warum wiederholt sich immer alles?

Es geht in diesem Artikel um das Thema „Schleifen“. Anders ausgedrückt, wie erkenne ich alte Muster und was kann ich dagegen tun?

Kennst du das vielleicht auch? Irgendwie kommen immer ähnliche Themen zu dir, klopfen sozusagen an deine Tür. Es passieren dir immer wieder ähnliche Dinge oder du triffst oft auf die gleiche Sorte von Menschen? Dann bist du nicht alleine, denn das geht ganz vielen so. Und manchmal ist das Erkennen der erste Weg zur Besserung.
Schleifen auf einem Geschenk sind schön, aber was machen sie eigentlich dort? Ursprünglich hatten sie die Aufgabe, die Verpackung zusammenzuhalten. Schleifen haben eine interessante Eigenschaft, sie sind geschlossen, aber manchmal gehen sie auch auf, lassen sich auflösen.

Das Thema lässt sich in drei Bereiche aufteilen

Der erste Bereich beinhaltet kurzfristige Schleifen und ist tendenziell in der Gegenwart zu suchen. Um die Dinge für dich selbst so zu lösen, damit du ein ausgeglichenes, erfülltes Leben führen kannst, brauchst du vor allem eins, und das ist Klarheit. Ohne die geht es nicht, denn sie ist für alle drei Teile nötig. Du musst dir klar sein, was du tun möchtest und musst, damit dein Leben positiv weitergeht.
Diese Schleifen kosten uns täglich wertvolle Energie, die wir sinnvoller einsetzen könnten. Ungelöste und unerledigte Dinge bedingen solche energetische Schleifen. Nehmen wir als Beispiel einen Streit mit einem Nachbarn. Es können unausgesprochene Meinungsverschiedenheiten sein, ungelöste Probleme oder aber Gedanken über ein eigenes falsches Verhalten, die einem nicht aus dem Kopf gehen. Der Konflikt wird von beiden sozusagen unter den Teppich gekehrt. Diese Schleifen finden vollständig in der Gegenwart statt, anders als bei den langfristigen Schleifen. Es ist eine kurzfristige Angelegenheit, die allerdings nicht beendet ist. Um deine Energie zu dir zurückzuholen und sie damit nicht z verschwenden, musst du diese Schleife schließen.
Eine Möglichkeit wäre es, einfach wegzuziehen, auf diese Weise wird der Nachbar nie wieder in deinem Umfeld in Erscheinung treten, und die Schleife ist gelöst. Nachdem das jedoch in den meisten Fällen nicht in Frage kommen wird, ist die zweite Lösung praktikabler. Ein Gespräch mit dem Nachbarn kann die Sache aus der Welt schaffen. Manchmal ist es aber auch der Fall, dass es dein persönliches Bedürfnis ist, dem Nachbarn zu sagen, dass du es nicht böse gemeint hast und dich gegebenenfalls zu entschuldigen. Auch so kannst du die Energie zurückgewinnen.
Ja, deine Aufgabe ist es, deine Energie zurückzuholen. Du glaubst, du hast keine solchen Schleifen? Nunja 😉 Jeder von uns hat sehr viele solche Beispiele in seinem Leben, seien es kleine und große Dinge. Es kann etwas ganz Banales sein, wie die Waschmaschine, die geputzt werden muss, oder andere Sachen, die wir verschieben, wie die Steuererklärung oder der Wohnungsputz. Trotzdem fängst du aus den verschiedensten Gründen nicht damit an. Auf diese Weise verlierst du Energie nach außen und erst, wenn es dir gelingt, die permanent offenen Schleifen, die Loops, zu schließen, holst du diese verlorene Energie zurück.
Ähnlich ist es auch bei unliebsamen Arbeiten z.B. im Beruf, die einen sehr lange Zeit gedanklich begleiten können, bis man sie endlich erledigt hat und man die Schleife schließen kann. Denn nur in den wenigsten Fällen werden sich solche Dinge von selbst lösen.
Kurzfristige Energieschleifen können allerdings auch zu langfristigen werden, wenn man sich nicht zeitnah um sie kümmert.

 

Die Schleifen im zweiten Bereich sind eher in der Vergangenheit angesiedelt. Es geht hier um alte Strukturen, Geschichten, oft sind es Selbstwerthemen, mit denen diese alten Schleifen der Vergangenheit viel zu tun haben.
Was sind das für Geschichten, die immer wieder durch deine Tür kommen? Das kann beispielsweise eine bestimmte Emotion wie Wut sein. Wenn du im Konflikt mit einer Person bist und bemerkst, du reagierst mit einer großen Wut auf diese Person, dann ist es deine Aufgabe genau zu schauen, was sind die wirklichen Auslöser für diese starke Emotion. Nicht nur der Nachbar selbst als Auslöser, sondern versuche zu erkennen, was hat die Emotion wirklich ausgelöst. Mögliche Fragen, die du dir stellen kannst, sind:

• Hast du diese Emotion zuvor schon einmal gespürt?
• Gab es eine solche Situation in deinem Leben bereits, in einem anderen Zusammenhang?
• Kennst du diese Situation, die dich so wütend, so machtlos, so ohnmächtig macht?
• Woher kennst du sie?
• Ist es vielleicht eine Schleife, die du in deiner Vergangenheit auch so gefühlt und erlebt hast?
• Was will dir dieses Gefühl sagen?
• Wie bist du damals mit dem Gefühl umgegangen?

Schau dir gerne dazu auch den Artikel an über das Thema Glaubenssätze: https://www.simonejanak.de/eichenschrank-blockaden/

Hier ist absolute Ehrlichkeit zu sich selbst gefordert. Wenn wir die nicht aufbringen, erleben wir dieselben Schleifen immer wieder.
Dazu ein gutes Beispiel aus dem Bereich der Beziehungen. Sehr oft höre ich in meinen Coachings Fragen wie: „Warum ziehe ich immer denselben Typ von unmöglichem Mann an?“ Komisch? Woran kann das denn liegen? Man muss sich also immer fragen, was hat das mit mir zu tun? Kann es vielleicht sein, dass es ein Muster gibt? Wo steckt etwas in meiner Geschichte, das dazu passt? Was will mir diese permanente Schleife sagen?
Stell dir vor, du hast ein Ziel, das du erreichen möchtest. Beispielsweise möchtest du einen wunderbaren Mann in deinem Leben für eine positive, lebendige Beziehung haben. Möglicherweise stellst du dir folgende Fragen: Was ist eigentlich, wenn die Männer mich nicht attraktiv genug finden? Warum ziehe ich immer die Männer an, die nicht gut für mich sind? Kann es sein, dass das dieses Mal wieder passiert? Was ist, wenn ich es überhaupt nicht wert bin, einen Menschen zu finden, der wirklich zu mir passt. Mit diesen Fragen verlässt man nun gedanklich die positive Zukunft und auch die Gegenwart, und befindet sich zurück in der alten Vergangenheit.
Hier greift das Konzept “Denken, Machen, Fühlen“ im negativen Sinne. Aus dem Gedanken erfolgt die Handlung, darauf folgt das Ergebnis und mit dem Ergebnis kommt das Gefühl. Du bestätigst dich also in der negativen Denkweise selbst, befindest dich wieder in der Vergangenheit und kreierst immer dieselbe Schleife. Zumindest, wenn du diese nicht aktiv unterbrichst und stoppst. Du solltest die Situation genau anschauen und dir in diesem Beispiel folgende Fragen stellen:

Was ist bei mir im Argen? Was geben mir diese Männer, was ich selbst nicht habe? Kann es sein, dass ich mir selbst nicht zutraue, geliebt zu werden? Ist es vielleicht das, was ich auch nach außen ausstrahle?
Denken, Machen, Fühlen“ funktioniert aber auch in die positive Richtung (ich verlinke dir weiter unten eine passende Live Session dazu). Angenommen, du schaffst es, zu sagen, ich bin es mir wert und ich verdiene eine lebendige Beziehung. Ich schaue meine Themen genau an, und ich weiß, dass hier ein Selbstwertthema eine wichtige Rolle spielt, dann kreierst du damit eine neue positive Schleife. Und schon nutze ich „Denken, Machen, Fühlen“ in die andere, neue Richtung. Denn: Alte Geschichten führen immer wieder nur zu denselben alten Geschichten.

Der dritte Bereich ist der wichtigste, bezieht sich sowohl auf die Gegenwart als auch auf Zukunft und hat als wesentlichen Punkt das Dranbleiben.
Du kannst Schleifen nur auflösen, wenn du sie nicht nur erkennst, sondern auch dranbleibst. Es geht dabei nicht um knallharte Disziplin, sondern vielmehr um Konsequenz. Konsequenz bedeutet, im Alltag deine Aufgaben zu erfüllen, jeden einzelnen Tag. Es bedeutet immer aufs Neue Dinge zu tun, wie Dankbarkeiten, Erfolge anschauen, Gewohnheiten anpassen, Achtsamkeit, Meditation, Sport, Bewegung, Ernährung. Diese Basics sind essentiell, um es zu schaffen wirklich bei sich zu sein und langsam Schritt für Schritt den Selbstwert und die Selbstliebe aufzubauen.
Dazu bedarf es eines klaren Systems, eines Trackings, damit du den Überblick behältst, denn nur so erkennst du Punkte an denen eine Weiterarbeit nötig sein könnte. Manchmal ist es natürlich auch unangenehm und anstrengend, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, aber ohne Konsequenz wird es nicht funktionieren.
Manche Schleifen, nämlich solche, die wichtige Themen deines Lebens betreffen, wie etwa Selbstwert und Selbstliebe, werden nie ganz verschwinden und finden immer wieder eine neue Möglichkeit, in dein Leben zu kommen.

Allerdings passiert das mit der Zeit auf einem anderen Niveau und in anderen Facetten, denn du hast in der Zwischenzeit dazu gelernt. Was sich ändert, ist die Frequenz, also die Häufigkeit mit der sie erscheinen, die eigene emotionale Betroffenheit und die Schnelligkeit, mit der man sie auflösen kann. Auch hier sind Übung und Wiederholung wichtige Elemente für den Erfolg, ja und es wird immer „Ups und Downs“ geben.
Woran erkenne ich eigentlich, dass ich in einer Schleife bin? Hier spielt der im Kapitel über die Glaubenssätze erwähnte Wachhund eine wesentliche Rolle. Seine klassischen Reaktionen heißen Attacke, Flucht und Ignoranz. Das bedeutet, wenn du in einer Situation besonders wütend bist, kannst du den Verursacher angreifen, aus der Situation fliehen, oder einfach alles ignorieren. Also immer, wenn du extrem auf etwas reagierst, kannst du sicher sein, da gibt es eine Schleife, die eine nähere Betrachtung wert ist. Schau dir gerne dazu auch die folgenden Live Sessions an über Denken machen fühlen und über den Widerstand und den Wachhund. 

Und dann heißt es nämlich Schleifen ade 😉

Wenn dich das Thema weiter interessiert und du auch sonst gerne mehr Gelassenheit in deinen Alltag integrieren würdest, meld dich doch einfach bei mir für eine kostenlose Beratungsstunde unter www.simonejanak.de/kostenloses-beratungsgespraech

 

 

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Freue mich sehr auf dich!

Deine Simone

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