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Sperrnaechte und Rauhnaechte – eingesperrt im Lockdown?

Sperrnaechte und Rauhnaechte – was sie für dich bringen, und wie du den Lockdown nutzen kannst

Foto by Simone Janak „Blockheide leuchtet 2020“

Sperrnächte und Rauhnächte

Die meisten Menschen kennen die Rauhnächte. Doch von den Dunkel,- oder Sperrnächten gibt es sehr wenige Überlieferungen. Dunkelnächte aus dem Grund, weil sie wirklich in der dunkelsten Jahreszeit stattfinden. Sie beginnen mit dem 8. Dezember und enden am kürzesten Tag und der längsten Nacht, dem 21. Dezember. Das sind genau 13 Tage und symbolisieren auch den alten germanischen Jahreskreis, mit 13 Mondzyklen. Ein Jahr dauert genauer genommen ja nicht 12 Monate, sondern 13 Monde (Monate). Zwischen dem 21 und 24 Dezember herrscht völlige Dunkelheit, bis am 25. Dezember das erste Mal die Sonne wieder für etwa 1,5 Minuten länger am Himmel steht.

In einer uralten Überlieferung und Weisheit heißt es, dass am 8. Dezember die Erde einen Impuls der Sonne empfängt, um ihr nach 13 Tagen ein neues Leben zu schenken. Im christlichen Sinne wurde dieser Tag zu „Mariä Empfängnis“, die alte Erdgöttin Anna empfängt den neuen Lebenskeim in Form ihrer Tochter Maria.

Was sind die Sperrnächte?

Laut germanischer Überlieferung wurde die Zeit vor der Wintersonnenwende dazu genutzt, um für das noch verbleibende Jahr, alle landwirtschaftlichen Geräte wegzuräumen und wegzusperren und das Arbeiten einzustellen. Man beschränkt sich auf das Nötigste und verräumt alles in den Schuppen. Die Natur macht ja auch nichts anderes. Viele Tiere gehen in den Winterschlaf/Winterruhe und auch die Pflanzen haben endgültig ihre Säfte unter die Erde verlegt. Alles an Werkzeugen wurde nach der Ernte sorgfältig überprüft, sortiert, repariert oder geschärft um für das nächste Jahr einsatzbereit zu sein. Jetzt ist die Zeit um aufzuräumen.

Wozu sind sie uns dienlich?

Die meisten von euch, die feierlich die magischen Rauhnächte begehen wissen, dass jeder Rauhnacht ein Monat zugeordnet ist. Während bei den Rauhnächten der Fokus darauf liegt, dass man sich auf die Vorausschau, also Träume und Wünsche konzentriert, so liegt der Sinn bei den Dunkelnächten auf die Rückschau. Das heißt, was zu Jahresende willst du hinter dir lassen oder im wahrsten Sinne, wegsperren. Bei den Sperrnächten ist es nichts anderes, auch hier ist jeder Tag einem Monat zugeordnet.

Rituale der Sperrnaechte

Auch in den Sperrnächten lässt sich ein Ritual ableiten, dass du für dich machen kannst. Stell dir mal die Frage:

Was möchte ich alles zurücklassen, was mir nicht mehr dienlich ist?
Was soll mich im neuen Jahr nicht mehr belasten?
Was muss noch getan werden, bevor man endgültig alles „wegsperrt“?

Was hat dir Ängste und Sorgen bereitet?
Was hat sich nicht erfüllt?

Welche Krankheiten sollen geheilt sein?

Das alles kannst du auf einen Zettel schreiben und vielleicht in eine kleine Kiste legen und wirklich wegsperren. Wenn du das Gefühl hast, diese Dinge haben sich gelöst, dann kannst du die Zettel auch gerne dem Feuer übergeben. Bitte dabei gerne auch um Hilfe – an wessen Hilfe auch immer du glaubst.

Am besten du schaust dir das Video dazu an (ich habe es hier verlinkt). 

 

Der Wendepunkt am 21.12.2021

Am Tag des Thomas, einem der Zweifler und Skeptiker im Kreise Jesu, also jemand, der viel hinterfragt und in Zweifel gestellt hat, feiern wir gleichzeitig die Wintersonnwende. Also die längste Nacht des Jahres. Aber dem nicht genug, dieses Jahr gibt es zusätzlich eine spannende Komponente am Himmel: die große Konjunktion! 

Als große Konjunktion bezeichnet man in der Astronomie die Konjunktion (Annäherung oder Berührung am Sternenhimmel, von der Erde aus gesehen) zwischen den Planeten Jupiter und Saturn. Manche Astronomen und Historiker vermuten, dass der Stern von Betlehem zur Zeit von Jesu Geburt eine Große Konjunktion in den Jahren 7 bis 6 v. Chr. gewesen sein könnte. Dieses Jahr sehen wir diese besondere Konstellation an unserem Himmel – zeitgleich mit dem Eintreten in das Zeitalter des Wassermanns, ein Symbol der Erneuerung, Veränderung, der Spiritualität, der Offenheit, der Verbundenheit und der Toleranz. In jedem Fall eine spannende Zusammenkunft. 

Deswegen werde ich diesen Tag auch nutzen und biete eine gemeinsame Live Session an: eine Meditation um 19:22 Uhr am 21/12/2020, die auch von vielen anderen weltweit gemeinsam erlebt wird. Um dabei zu sein, einfach bei mir auf dem Zoom Kanal ab 19 Uhr dabei sein: www.simonejanak.de/Session 

 

Die Rauhnaechte

 

Die Rauhnaechte, die 12 heiligen Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag, gelten seit jeher als heilige Zeit. Die zwölf Tage/Nächte stehen symbolisch für die zwölf Monate im neuen Jahr.  Sie beginnen in der Nacht vom 24. auf 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. Januar auf den 6. Januar, jeweils von 0:00 bis 24:00 Uhr.

Es ist eine Zeit der Stille, der Schau nach innen, der Rückschau auf das alte Jahr und der Vorschau auf das kommende Jahr. Diese Zeit ist hervorragend geeignet, einen Blick in die Zukunft zu werfen, Prognosen zu stellen und mit den Naturgeistern in Kontakt zu treten. Durch einen bewussten Umgang mit den Rauhnächten hast Du die Möglichkeit, aktiv das kommende Jahr zu beeinflussen und positiv mitzugestalten.

Der Begriff „Rauhnächte“ kommt von rauh (wild), von Rauch oder Räuchern („Rauchnächte“) und vom mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig, pelzig) – damit ist das Aussehen der Dämonen gemeint, die zu dieser Zeit ihr Unwesen treiben. Sie haben ihre Wurzeln in der germanischen und keltischen Tradition und rühren aus der Differenz der Tage im Sonnenjahr (365 Tage) und dem Mondjahr (354 Tage). M diese Differenz auszugleichen, fügten die Kelten 11 Schalttage (und damit 12 Nächte) ein, die quasi „nicht existent“ sind und in denen die Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind und die Tore zur „anderen Welt“ offenstehen.

Rituale der Rauhnaechte

Du bereitest dir 13 Zettel vor. Diese beschreibst du mit allem Guten für 2021. Konzentriere Dich in Ruhe auf private und berufliche Vorhaben und Ziele für das neue Jahr. Schreibe nun Deine Ziele, Vorhaben oder Wünsche auf und benutze dafür jeweils einen Zettel. Jeder Zettel wird am Ende zusammengefaltet, in eine schöne Schale gelegt und mit einem Tuch abgedeckt.

Jeden Abend nimmst du dir Zeit für dich, gehst in dich, denkst an deine Wünsche für das nächste Jahr (es gibt dazu unzählige Anleitungen) und am Ende deiner Reflektion ziehst du einen Zettel aus deiner Schale und öffnest ihn. Dies ist dein Thema für den jeweiligen Monat. Dann übergibst du den Zettel dem Feuer.

Der 13. Zettel ist für den allerletzten Tag der Rauhnächte, der übrig gebliebene Wunsch begleitet dich das ganze Jahr 2021.

Ich freue mich auf eine wunderbare Zeit der Besinnung mit Dir´für dieSperr und Rauhnaechte. Hier noch das Video!

 

Wenn du Fragen hast, melde dich jederzeit!!
Freue mich sehr auf dich!

Deine Simone

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1 Kommentar zu „Sperrnaechte und Rauhnaechte – eingesperrt im Lockdown?“

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