Warum Kommunikation tierisch wichtig ist und Verbundenheit bedeutet

Kommunikation – tierisch wichtig für die Verbundenheit der Menschen

Ich habe meine Meerschweinchen beobachtet, 3 sind es, 2 Mädels und ein Junge. Sie waren sehr laut und haben wild kommuniziert. Es war faszinierend, und ich weiß, dass wir viel daraus lernen können. Alles ist Kommunikation, wir können nicht nicht kommunizieren, und gerade jetzt in Zeiten der „Herausforderungen und Spaltungen“ ist Kommunikation wichtiger denn je.

Schauen wir uns also an, was wir von den Meeris lernen können.

Was hat die Kommunikation der Meerschweinchen mit uns zu tun?

Meerschweinchen leben meist in einem Rudel, denn dieses sorgt für ihr Wohlbefinden und vermittelt ihnen Sicherheit. Die Harmonie in der Gruppe verdanken sie einer festen Hierarchie, die aber immer wieder einmal geklärt werden muss. Diese Rangordnung ist dabei wichtig für das soziale und friedliche Zusammenleben der Tiere.
Meerschweinchen geben zur Verständigung zwischen den Gruppenmitgliedern verschiedene Laute von sich. Ruhen sie entspannt oder sind sie unternehmungslustig unterwegs, glucksen sie oft leise. Es scheint, als hätten sie großen Redebedarf, man hört ein Gequietsche, ein Gequassel und ein Gezeter.
Was machen denn diese Meerschweinchen eigentlich? Manche haben ein körperliches, sexuelles Bedürfnis, das von der anderen Seite möglicherweise nicht erfüllt wird, andererseits dient es aber auch zur Neusortierung des Teams und der Klärung der Frage: Wer ist eigentlich der Chef hier?
Diese Beobachtung meiner Meerschweinchen nehme ich heute zum Anlass für ein paar Gedanken zu unserer menschlichen Kommunikation.

Ein Beispiel aus der Schule …

Dazu passt hervorragend ein Beispiel aus der Schule. Die ersten Monate meines Sohnes in der 1. Klasse waren durchaus anstrengend. Bei Mädchen äußert sich das möglicherweise anders, aber die Jungen mussten auch immer wieder die Fragen klären: Wer gehört zu den Alphatieren, wer hat welche Rolle, wer ist der Chef?
Solche Gruppenzusammenfindungsphasen haben wir auch immer wieder in unserem Leben. Beispielsweise wenn man einen neuen Job beginnt, sich das Team ändert, wenn sich die Familienkonstellation ändert, wie etwas durch Heirat.
All das sind Situationen, in denen wir uns als Team oder als Familie immer wieder neu definieren und zusammenfinden müssen. Der einzige Unterschied ist, dass Kinder und Tiere dies „beinhart“ durchziehen bis Klarheit herrscht. Sie diskutieren so lange, bis geklärt ist, wie diese Konstellation gut funktionieren könnte. Alles ist Kommunikation.

Und nun? Was ist denn mit uns Erwachsenen los?

Warum begreifen wir Erwachsene das eigentlich nicht? Wir alle brauchen Kommunikation, und es sollte eine direkte und ehrliche Kommunikation sein. Denn es ist so wichtig, dass wir ehrlich und direkt Dinge besprechen und auch einmal in den Konflikt gehen. Allerdings ist wichtig, dabei wertschätzend zu bleiben.

Wir müssen uns deswegen nicht beleidigen oder klein machen.
Auch wir Menschen sind Rudel- und Herdentiere und sollten in der Lage sein, aus unserer Energie, die wir gemeinsam haben, auch wirklich etwas Tolles zu schöpfen.

Was müssen wir also tun? Wir müssen reden und zwar gerade dann, wenn wir merken, dass etwas nicht passt, nicht in Ordnung ist. Wenn sich beispielsweise jemand in eine Gruppe drängt, muss diese sich neu finden.
Wenn die Gruppe ein Thema hat, das sie spaltet, ist es unsere Aufgabe als Menschheit, als Gesellschaft, als Gemeinschaft, als Gruppe, als Team, als Familie, als Freundeskreis, als Paar, miteinander zu reden.

Reden heißt aber nicht, dass man dem Anderen seine eigene Weltanschauung aufdrängt, sondern es bedeutet, so lange zu diskutieren, bis man gemeinsam zu einem Punkt gekommen ist. Dieser Punkt heißt nicht, ich bin jetzt deiner Meinung, sondern ich kann mit der Meinung des anderen leben.

Aktuelle Themen

Auch die Gruppe der Geimpften und der Ungeimpften kann sich beispielsweise durch Kommunikation weiterentwickeln, aber nicht gegeneinander, sondern miteinander.
Es geht dabei nie um recht haben. „Willst du recht haben oder glücklich sein? Beides zusammen geht nicht.“ Dieses Zitat stammt ursprünglich von Marshall Rosenberg und ist eine Grundlage der sogenannten „Gewaltfreien Kommunikation“.

Ich möchte glücklich sein, aber ich möchte natürlich auch meine Meinung vertreten dürfen, also spreche ich mit den Menschen. Das kann auch manchmal weh tun, denn ab und zu müssen wir auch in den Konflikt gehen. Wir haben auch eigene Widerstände, Glaubenssätze, die uns begleiten, Trigger, die unsere Emotionen hochkochen lassen.

Das passiert natürlich bei meinem Gegenüber genauso, und dann ist es meine Aufgabe, zu schauen, warum das im Moment der Fall ist. Was ist der Grund für diese Emotionen, warum fühle ich mich so schlecht behandelt?

Ich möchte dir heute ans Herz legen, geh in die Kommunikation mit den Mitmenschen, aber achte darauf, dass du unbedingt wertschätzend bleibst – und das klappt am Besten, wenn du deine eigenen Themen „aufgeräumt“ hast, also dir bewusst bist über deine Glaubenssätze, Triggerpunkte und Emotionen.

PS hier findest du spannende Videos zu genau diesem Thema, das erste sogar live mit den Meerschweinchen!

Du kannst natürlich gerne noch im Nachhinein beim Seminar dabei sein – ich habe extra eine Expertin im Bereich GFK für euch – www.simonejanak.de/Seminar-Kommunikation 🚀❤️ Einfach anmelden, dann bekommst du den Workshop.

hier findest du noch das aktuelle Thema Verbundenheit und Spaltung!

Freue mich sehr auf dich!

Deine Simone

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