Wie du Aufschieberitis loslässt – warum Aufschieben eine Entscheidung ist

Das verschieben wir auf morgen – Aufschieberitis, gut oder schlecht?

Morgen ist auch noch ein Tag …

»Das mache ich morgen.« Kennst du diesen Satz?
Was verbindest du damit? Positiv oder negativ?

Die Redensart hat zwei Bedeutungen. Unten findest du übrigens 6 Tipps!

2 Beudetungen von Aufschieberitis (oder zumindest mal von diesem Satz)

Die meist verwendete:
Meist geht es dabei um eine zu erledigende Aufgabe. Die Wendung wird gebraucht, um eine Arbeit guten Gewissens auf den nächsten Tag zu verschieben. Das kann scherzhaft oder auch ernst gemeint sein. Ich denke du verstehst schon die „Problematik“ dahinter.
An was erinnert das dich? Richtig an Aufschieberitis! Und die Frage ob das dann wirklich guten Gewissens ist, die ist eine ganz andere!

Die andere Bedeutung ist die „romantische“ und zwar aus dem wunderbaren Film »Vom Winde verweht« – du kennst ihn bestimmt, oder?
Im Mittelpunkt des Südstaaten-Epos von Margaret Mitchell steht die hinreißende Scarlett O’Hara. Den Beziehungskrieg gegen Rhett Butler hat sie verloren. Am Ende steht sie buchstäblich vor dem Nichts. Doch selbst da gibt sie nicht auf:

»Morgen auf Tara will ich darüber nachdenken. Dann werde ich es ertragen. Morgen wird mir schon einfallen, wie ich ihn mir wieder erobere. Schließlich, morgen ist auch noch ein Tag.« Scarlett O’Hara verbindet mit dem morgigen Tag Hoffnung, Zuversicht und neue Chancen. Im englischen Original lautet der Schlusssatz: Tomorrow is another day.

Wo siehst du den Unterschied?

Was hat das mit Persönlichkeitsentwicklung und insbesondere mit dir zu tun? Dazu müssen wir uns erstmal die Definition von Aufschieberitis (Prokrastination) anschauen:

Aufschiebeverhalten · Erledigungsblockade · Handlungsaufschub : Umgangssprachlich wird von „Bummelei“, „Aufschieberitis“ oder „Drückebergeritis“ gesprochen. Dies geht oft mit einem Leidensdruck einher.

Abgrenzung zum Trödeln
Pathologisches Aufschieben muss unterschieden werden vom alltäglichen Trödeln, zum Beispiel vom Aufschieben bei ungeliebten (aversiven) Aufgaben, das viele Menschen kennen (nur ein sehr geringer Anteil einer studentischen Population berichtete, gar nicht aufzuschieben), dem Vertagen von Aufgaben aufgrund anderer, nötiger Prioritätensetzung sowie einem erfolgreichen Arbeiten kurz vor einer Frist, wodurch es weder zu Leistungseinbußen noch zu subjektivem Leiden kommt.

Das heißt es gibt einen mehrere wichtige Unterschiede:

  • mache ich es immer, ist es schon eine echte Gewohnheit
  • bei was für Aufgaben mache ich es, und bezieht es sich eigentlich auf das ganze Leben
  • ist es bewusst oder unbewusst

Das Wichtigste ist also sich erstmal bewusst zu machen und zu reflektieren, schiebe ich Dinge? Wenn ja welche? Wann tue ich das, ist das in einer bestimmten Energie? Denn nur wenn ich dies reflektiere kann ich die Aufschieberitis auch angehen. Wie ist das bei dir?

2 Gründe für Aufschieberitis

Meist stecken hinter (einer nicht krankhaften) Aufschieberitis 2 Gründe, entweder es ist nicht wichtig genug (Zum Beispiel so richtig willst du gar nicht Rauchen aufhören oder es ist dir eigentlich egal, dass das Hemd falten hat) oder es ist Angst vor Versagen (ich traue mich nicht, einen Social Media Post zu machen, was sollen denn die anderen denken) !

6 Tipps bei Aufschieberitis

Hier findest du 6 Tipps für bzw. gegen Aufschieberitis in kurzen Video Sequenzen (unter einer Minute)

  • Belohnung – für das, was du sonst aufschiebst, wenn du es erledigt hast
  • Prioritäten – was ist wichtig, wann?
  • ist es wichtig? – ist es mir wirklich wirklich wichtig?
  • erster Schritt – einfach einmal anfangen mit der kleinsten Aufgabe darin
  • Angst vor Versagen – wovor hast du Angst? Was könnte passieren?
  • Aufschreiben – alles was du aufschiebst

Du findest allerdings auch noch längere und ausführlichere Videos zu dem Thema Aufschieberitis auf meinem Kanal – einfach ins Suchfeld eingeben!

Ich freu mich schon sehr auf deine Kommentare!

Deine Popotreterin mit Herz

Simone

FOTO Pixabay

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