Was ist deine Absicht in der Kommunikation? 3 Tipps zu mehr Klarheit in der Kommunikation!

Ich habe Klarheit in der Kommunikation und  in meiner Absicht – und doch versteht er/sie mich nicht?

Du verstehst ja, dass es bei der K0mmunikation um das Senden und Empfangen geht (hier ist auch nochmal ein Blog Artikel, der das näher beleuchtet) – aber was braucht es dazu denn? Heute bekommst du am Ende des Artikels dazu 3 Tipps! 

… es gibt eine Basis, damit das auch gut funktionieren kann. Also du kannst nur klar senden, wenn du – na was? – ja richtig! KLAR BIST! Ohne deine Klarheit in dir und einer echt klaren Absicht wird das nichts mit dem Senden!

Deine Absicht und Klarheit

Dein gesamtes Leben spiegelt deine bewusste und unbewusste Absicht wider. Hier hast du übrigens einen Blog Artikel zum Thema Absicht.

Ist unsere Absicht unklar, kommt es zu Störungen und/oder Missverständnissen in Beziehungen – eben durch unsere Kommunikation. Gespräche landen in einer Sackgasse. Es gibt Verurteilungen, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

Also zur Erinnerung: Wenn du nicht verstanden wirst, liegt es an dir als Sender. Klingt gemein? Ist es aber nicht, es hat auch nichts mit Schuld zu tun, sondern mit Absicht und Klarheit!

D.h., wenn du eine Botschaft vermitteln willst und sie nicht bei der empfangenden Person ankommt, hast Du noch nicht den passenden Zugang zu ihr gefunden. Das ermächtigt dich in der Kommunikation, weil du dein Senden immer weiter verändern kannst, bis du die andere Person erreichst.

Was kannst du tun?

  • Mach dir deine Absicht immer wieder neu bewusst.
  • Was möchtest du erreichen, wenn dir deine Freundin von einem Problem erzählt? (sie in ihrem Problem zu bestätigen oder ihr zu helfen, eine Lösung zu finden?)
  • Formuliere deine Absicht. Im Kopf, schriftlich, mündlich.
  • Hinterfrage immer wieder. Wo bist du noch nicht klar? Wo hast du keine klare Absicht? Bei wem vor allem und in welchen Situationen?
    Welche inneren Anteile (also eigene alte Strukturen, der Wachhund) könnten im Augenblick noch gegen diese Absicht wirken?

Aber nicht nur die Absicht zählt. Was darfst du noch „auf dem Schirm“ haben bezüglich der Kommunikation? Wir haben es im Thema „senden“ schon gesehen und beim „empfangen“ – denn wir senden und empfangen ja ganz schön viel – auch neben den echten Informationen und Fakten 🙂

Wahrnehmung

Das Problem des Gehirns: Auf dein Gehirn strömen mindestens 1.000 000 bit/Sekunde ein.1 bitentspricht einer Informationseinheit (z.B. eine Ziffer). Die Verarbeitungskapazität deines Gehirns liegt dem gegenüber bei 200 bit/Sekunde. Bewusst wahrnehmen kannst du sogar nur 7-8 bit/Sekunde.

Um diese Diskrepanz zu überwinden, hat das Gehirn eine Lösung entwickelt:

Löschen: Infos nicht wahrnehmen, die gerade nicht im Fokus sind (Eine Mutter ist mit ihrem Kind auf den Spielplatz. Ihr Hauptfokus liegt auf einem einzigen, nämlich ihrem, Kind.) Der kann natürlich auch FALSCH liegen, also der Fokus!

Frage: Kann es sein dass du manchmal Infos „löscht“ obwohl sie wichtig wären für deinen Fokus? Welche könnten das sein?

Verzerren: Du bist in der Lage, bestimmte Aspekte in deiner Wahrnehmung zu verstärken und andere zu dimmen. Beispiel: Du denkst über deine Sorgen nach, bis du das Gefühl hast, dass alles aussichtslos ist.

Frage: Wann verzerrst du deine Wahrnehmung so sehr, bis du komplett davon überzeugt bist? In welchen Themen passiert das eher?

Verallgemeinern: Schlüsselworte, wie immer, nie oder alles kennzeichnen Verallgemeinerungen. Sie vereinfachen das Leben. Beispiel: Immer, wenn es regnet, benutze ich einen Schirm. Mit Verallgemeinerungen kannst du aber auch begrenzende Realitäten schaffen. Beispiel: Du hörst mir nie zu! Ich schaffe das nie. Jedes Wort, jeder Satz löst unterschiedliche Wahrnehmung und Assoziation aus.
Ein Wort aktiviert in dir ein neuronales Netzwerk, aktiviert Muster und ist mit individuellen Assoziationen verknüpft. Also Achtung was assozierst du?

Frage: wo verallgemeinerst du? Bei wem, in welchen Situationen? Wozu führt das?

Ich bin gespannt, was du zu diesen Fragen sagst!

So und jetzt noch zu meinen 3 Tipps für deine klare Kommunikation in herausfordernden Situationen

  • Formuliere im vorhinein deine Absicht (am besten schriftlich)
  • Kommuniziere mit klaren und kurzen Sätzen und achte darauf die Sachebene in den Vordergrund zu rücken
  • Nimm wahr, wenn du anderes mitsendest und frage nach, falls Missverständnisse auftauchen

Deine Popotreterin mit Herz

Simone

PS hier noch eine Live Session zum Thema!

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